ISO Zertifizierung, warum eigentlich?
Das Gesundheitswesen ist geprägt von wenig Transparenz was darauf hinaus läuft, daß in vielen Gesundheitseinrichtungen Abläufe nicht geklärt sind. Bezogen auf die Ärzteschaft und speziell auf den niedergelassenen Bereich kann man feststellen, daß sich Ärzte ein breites Spektrum an Wissen in Ihrem langen Studium aneignen, nicht jedoch die professionelle Führung einer „privat“ geführten Arztpraxis, geschweige denn Management Know-How erlernen. Dieser Engpaß hat Auswirkungen: viele Ordinationen sind aus Sicht des Patienten durch lange Wartezeiten und wenig Transparenz gekennzeichnet. Weiters ist es aus finanzieller Sicht beunruhigend, daß immer mehr selbständige Ärzte in finanzielle Not geraten.
Die Gruppe KIPROV besteht in Ihrem Kern seit 27 Jahren. Beginnend als Ordination, geführt von Fr. Dr. Kiprov, die sich seit Ihrem ersten Tag in Ihrer damaligen Kassenpraxis für Schönheitsmedizin berufen fühlte, sind wir nunmehr stolz schon seit sechs Jahren als Privatklinik zu bestehen, welche als erste Schönheitsklinik Österreichs einen zweiten Standort am Wiener Graben, im Jahre 2007, eröffnet hat. Seit den Anfangszeiten hat sich nach vielen guten wie schlechten Erfahrungen viel getan, wodurch uns eines klar wurde:
Um erfolgreich zu sein, und damit ist die Zufriedenheit des Patienten gemeint, muß man seine Kompetenz klar nach Außen transportieren wodurch man ein System hinter sich haben muß, die es einem Arzt erlaubt, so zu sein wie er/sie sein/ihr Handwerk erlernt hat. Ärzte sind Künstler und benötigen, aus unserer Sicht, ein Management.
Nur ein klares System, welches einerseits von Grund auf durchdacht ist, Aufbau, Abläufe, Richtlinien und damit transparente Strukturen bietet und andererseits die Zukunft mit allen Möglichkeiten und Risiken antizipiert, ermöglicht die Zusammenarbeit von Managern und Ärzten. KIPROV hat sich als Werkzeug zur Vertiefung dieses System die ISO ausgesucht. Ein Werkzeug, welches uns eine Expansion eines Systems ermöglicht, welches darauf aus ist, sich kontinuierlich sowohl im medizinischen als auch im wirtschaftlichen Bereich zu verbessern. Unser Markt, der Schönheitsmarkt, ist geprägt von einer unglaublichen Schnelligkeit, hohen Investitionen und immer größeren rechtlichen Herausforderungen. Daraus ergibt sich unsere Motivation, auf höchstem qualitativen Niveau, die besten ästhetischen Ergebnisse durch Anwendung der schonendsten und sichersten Methoden zu erzielen, die darauf abzielen die individuelle Schönheit zu betonen. In diesem Sinne sollen auf diesem Weg alle Interessensgruppen, Partner und Patienten immer mit unserer Organisation zufrieden sein. Nur mit zufriedenen Patienten, zufriedenen Partner und zufriedenen Kostenträgern kann sich eine Gesundheitseinrichtung in diesem Umfeld behaupten.
Aus diesem Grund hat sich die Kiprov zum Aufbau eines QM-Systems gemäß der ISO 9001 entschlossen. Wir wollen die Qualität unserer Dienstleistungen und unserer Unternehmensprozesse kontinuierlich verbessern.
Weitere Hintergrundinformationen
ISO 9001
Ende 2006 sind weltweit knapp eine Million Unternehmen und Organisationen nach ISO 9001 zertifiziert. Mit dieser Normreihe ist es gelungen, die Merkmale von Organisationsqualität branchenneutral und für alle Unternehmensgrößen als weltweiten Standard zu etablieren. Die ISO 9001 Norm zielt auf eine einheitliche Terminologie ab. Begriffe wie „Anforderung“, „Kundenzufriedenheit“, „Produkt“, „Prozess“, „System“, „Qualität“ und „Qualitätsverbesserung“ werden international definiert und somit vergleichbar.
Die vier Basissteine der ISO 9001 Norm sind
• Verantwortung und Leitung
• Management der Mittel
• Produktrealisierung und
• Messung, Analyse und Verbesserung.
Für alle Unternehmen soll bei der Implementierung der ISO 9001 Norm die Umsetzung des Verbesserungskreises „Plan-Do-Check-Act“ stehen.
• Plan: Festlegung von Zielen und Umweltmanagementprogrammen
• Do: Umsetzung der Vorhaben und Tätigkeiten entsprechend der Planung
• Check: Überprüfung der Umsetzung auf das Erreichen von Sollgrößen
• Act: wurde das Programm nicht entsprechend umgesetzt oder Sollgrößen nicht
erreicht, müssen Korrekturen beziehungsweise Vorbeugungsmaßnahmen getroffen
werden.-
