Blogeintrag vom Montag, 09.07.2018

Mythos Sonneneinstrahlung: Der KIPROV-Faktencheck

Immer wieder sind wir in unserer täglichen Arbeit mit Mythen über die Sonne konfrontiert. Deshalb haben wir die 8 häufigsten für Sie zusammengefasst und machen mit Dr. Hajnal Kiprov den Faktencheck: Gibt es so etwas wie eine „g’sunde Farb’“? Wird man im Schatten braun und schützt ein T-Shirt komplett vor der Sonnenstrahlung?

Mythos 1: Im Schatten werde ich nicht braun!

Stimmt nicht! Das UV-Licht ist auch im schattigen Bereich existent – es kommt allerdings zu keiner Sonnenbrand-ähnlichen Rötungsreaktion.

Mythos 2: Im Schatten bin ich vor der Sonne komplett geschützt!

Stimmt auch nicht, denn bei Tageslicht sind wir immer mit UV-Licht konfrontiert. Ein optimaler Lichtschutz ist nur durch hohe Sonnenschutzfaktoren und entsprechende Kleidung gewährleistet.

Mythos 3: Mit einem T-Shirt kann mir nichts passieren!

Irrtum! Bei dünnem Gewebe können bis zu 30% der UV-Strahlung auf die Haut einwirken.

Mythos 4: Einmal am Tag eincremen reicht völlig aus!

Bitte auf keinen Fall! Durch die Schweißbildung in der Sonne oder das Baden wird der Sonnenschutzfaktor stark verdünnt und der entsprechende Lichtschutz fehlt dann. Daher mehrmals täglich mit ausreichender Menge eincremen und zum Lichtschutzfaktor 50 greifen.

Mythos 5: Man muss zuerst rot werden, um braun zu werden!

Wenn Sie Ihrer Haut etwas Gutes tun wollen, werfen Sie diesen Gedanken bitte sofort über Bord. Denn die rote Entzündungsreaktion verursacht in der Haut bereits beträchtliche Schäden und bei einem sehr hellen Hauttyp bleibt nach der Abheilung des Sonnenbrands keine braune Pigmentierung zurück.

Mythos 6: Bräune ist gesund bzw. der Mythos von der „g’sunden Farb“

Gewiss, Menschen brauchen UV-Licht in geringen Dosen, um Vitamin D zu erzeugen – das hat auch positive Auswirkungen auf unser psychisches Wohlbefinden. Die gesunde Bräune ist dann gegeben, wenn die UV-Dosis auf den Lichttyp abgestimmt ist – und bei entsprechendem Schutz durch hohe Sonnenschutzfaktoren. Daher am besten Lichtschutzfaktor 50 verwenden!

Mythos 7: Mit Sonnencreme werde ich aber nicht braun!

Oh doch. Durch den Lichtschutzfaktor verhindern wir lediglich die schädlichen Entzündungsreaktionen. Der Bräunungseffekt kommt innerhalb von 48 Stunden.

Mythos 8: Ich kann gegen das Auftreten von Pigmentierung und Altersflecken nichts tun!

Es liegt in Ihrer Hand, denn ein tages- und jahreszeitlich abgestimmter Sonnenschutz, passend zum individuellen Lichttyp, vermeidet Pigmentverschiebungen und chronische Lichtschäden.

Unsere Tipps zum richtigen Verhalten in der Sonne:

  • Vermeiden Sie ausgiebige Sonnenbäder zwischen 11:00 und 15:00
  • Stimmen Sie den Sonnenschutz auf Tages- und Jahreszeit ab
  • Tragen Sie den Sonnenschutz bereits 20 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne
  • Tragen Sie bei einem längeren Aufenthalt in der Sonne Ihren Sonnenschutz besonders gut an exponierten Stellen wie Nase oder Stirn auf. Das Tragen eines Hutes ist nicht nur total angesagt, sondern schützt hier optimal.
  • Vergessen Sie nicht auf die exponierten Stellen am Körper: Dekolleté, Schultern, Hände und Unterarme benötigen viel Aufmerksamkeit. Tragen Sie den Sonnenschutz nach dem Schwimmen unbedingt in ausreichender Menge auf.
  • Sie planen einen Bootsaufenthalt? Herrlich! Aufgrund der stärkeren Sonnenreflexion raten wir Ihnen aber unbedingt, sich zusätzlich zum Sonnenschutz mit weißer Baumwollkleidung zu schützen.

Und was NACH dem Sonnenbad?

Tragen Sie feuchtigkeitsspendende Cremen oder Lotionen (z.B. mit Aloe Vera) auf!

Sie waren bereits auf Urlaub?

Lassen Sie Ihre Haut idealerweise durch einen Dermatologen kontrollieren. Auch in der Privatklinik KIPROV führen wir solche Haut-Checks durch. Wenn Ihre Haut über dem Sommer zum Schutz eine sogenannte Lichtschwiele (Verhornung) entwickelt hat, setzen wir bei KIPROV auf die Anwendung therapeutischer Cremen mit Peeling-Effekt.

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