Der Alterungsprozess: Teil 1

Man könnte stundenlange über den Prozess des Alterns philosophieren. Was ist das eigentlich, Altern? Wann setzt der Alterungsprozess beim Menschen ein? Gibt es das viel zitierte „in Würde Altern“ und wenn ja, was ist an der Alterung so würdevoll.

Spricht man mit Dr. Hajnal Kiprov über das Altern bemerkt man schnell, dass sie sich nicht nur als Medizinerin mit diesem Thema auseinandersetzt, sondern auch als Mensch. Das Wichtigste: Ihr geht es nicht darum, den Alterungsprozess aufzuhalten und ewige Jugend herbeizuführen, sondern darum, jeder Frau – und natürlich auch der langsam zunehmenden Zahl an männlichen Patienten – dazu zu verhelfen, in jedem Alter die beste, gesündeste und damit auch schönste Version ihrer selbst (oder seiner selbst) zu sein. Im Fokus steht dabei die Haut, denn – so das Credo der Privatklinik Kiprov – „nur eine gesunde Haut ist eine schöne Haut“.

Alterung: Universell und doch individuell

Doch wann beginnt er nun, der eigentliche Alterungsprozess mitsamt den unliebsamen Erscheinungen wie Fältchen, Erschlaffung oder Volumenverlust? Das lässt sich – leider – nicht auf eine konkrete Zahl reduzieren, in der ästhetischen Medizin spricht man aber vom Alter zwischen 30 und 40. Doch auch das ist nur eine sehr vage Eingrenzung. Ob Sie es glauben oder nicht: Die Anzeichen der Alterung unterscheiden sich nicht nur bei Mann und Frau, sondern auch die Haarfarbe spielt eine nicht unwesentliche Rolle: Blonde Menschen haben von Geburt an eine zartere Haut, ihr Bindegewebe ist weniger fest als das braunhaariger oder schwarzhaariger Menschen. Dazu kommt die genetische Veranlagung, die der Medizin bis heute Rätsel aufgibt. Genetiker sind noch immer auf der Suche nach dem „Alterungs-Gen“, das die individuelle Ausprägung des Alterns bestimmt.

Und auch die jeweilige Lebensführung hat Einfluss auf unsere Alterung, denn, selbst wenn wir es ohnehin schon geahnt haben, das Rauchen, der Alkoholkonsum oder ausgiebige Sonnenbäder lassen uns schneller altern. Hier spricht die Medizin von der extrinsischen Alterung („extrinsic aging“) im Vergleich zum intrinsischen Altern („intrinsic aging“) – der unausweichlichen, natürlichen Alterung der Menschen.

Vom V zum A

Am besten veranschaulicht das Beispiel von Dr. Kiprovs zahlreichen Vorträgen die Folgen des intrinsischen Alterungsprozesses: Das Gesicht, das eigentlich ein V sein sollte, wird zu einem A. Der Grund: Volums- und Elastizitätsverlust. Durch die Reduktion der Fettschicht, verlieren wir etwa im Gesicht mit fortschreitendem Alter deutlich an Volumen. Durch die Reduktion des Bindegewebes nimmt die Elastizität der Haut ab. Dadurch kommt es zu einem Verlust der jugendlichen Gesichtskonturen.

Doch halt!

Bevor Sie nun endgültig mit dem Lesen aufhören und das Gefühl bekommen, dass Sie mit dem Alter zusehends zu einer Rosine werden, hier die positive Nachricht: Sie müssen sich nicht mit den Alterungserscheinungen abfinden, sondern können Dank der modernen ästhetischen Medizin in jeder Altersstufe wieder an Volumen und Elastizität zurückgewinnen und das mit minimalinvasiven Methoden aus dem Hause Kiprov.

Welche das sind und wogegen sie im Konkreten helfen, verraten wir Ihnen im Laufe unserer neuen Blog-Serie rund um den Alterungsprozess. Wir freuen uns schon auf weiter spannende Beiträge.

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