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Spring Glow Up

Die Natur erwacht, die ersten Blümchen heben unsere Laune, doch beim Blick in den Spiegel ist Ihnen noch der Winterblues ins Gesicht geschrieben? Damit sind Sie nicht alleine. Was wir als „müde“ und fahle Haut wahrnehmen, ist kein subjektives Empfinden. Es ist das Ergebnis eines physiologischen Prozesses, der unsere Haut beeinflusst.

Die kalte Jahreszeit stellt für unsere Haut eine echte Belastung dar: trockene Heizungsluft, fehlendes Vitamin D und niedrige Temperaturen beeinflussen unsere zentrale Hautfunktion. Die Folge sind ein verlangsamter Zellstoffwechsel, eine gestörte Hautbarriere und ein sichtbarer Verlust an Strahlkraft.

Während die Natur aus voller Kraft in den Frühling startet, merken wir (noch) nichts davon. Doch woran liegt das und was können wir dagegen tun?

1. Verlangsamter Zellturnover

Im Winter verlangsamt sich die Hauterneuerung. Die Durchblutung ist reduziert, ebenso die natürliche Stimulation durch UV-Licht. Abgestorbene Hautzellen (Korneozyten) verbleiben länger auf der Oberfläche – das führt zu einem unregelmäßigen Hautbild und einem typischen „grauen Schleier“. Außerdem: Mitesser und kleine Pickelchen entstehen häufiger, da tote Hautschüppchen die Poren verstopfen.

Was tun? Eine professionelle Tiefenreinigung ist jetzt besonders effektiv. Behandlungen wie ein Hydrafacial lösen Ablagerungen schonend, reinigen die Poren intensiv und versorgen die Haut im Anschluss gezielt mit Wirkstoffen. In Kombination mit sanftem Microneedling lässt sich die Zellregeneration zusätzlich anregen – ideal als aufbauende „Beauty Booster“-Behandlung.

2. Feuchtigkeitsverlust & Störung der Hautbarriere

Heizungsluft reduziert die Luftfeuchtigkeit massiv. Die Folge: Die Haut erleidet Wasserverlust. Denn was viele nicht wissen: Unsere Haut nimmt aus der Umgebungsluft Feuchtigkeit auf. Außerdem: Kalte Temperaturen drosseln unsere Talgproduktion. Die Lipidstruktur der Hautbarriere wird dadurch geschwächt. Die Folgen? Unsere Haut wird empfindlicher, trockener und anfälliger für Irritationen.
Was tun? Gesichtsmassagen. Massieren Sie jeden Abend Ihr Gesicht mit einem hochwertigen Feuchtigkeitsserum, um die Durchblutung und damit die Sauerstoffzufuhr in den Zellen zu erhören. Außerdem: Barrierecreams helfen dabei, die Hautbarriere wieder zu stärken.

3. Verminderte Kollagensynthese

Kälte und ein reduzierter Stoffwechsel führen dazu, dass Fibroblasten weniger aktiv sind. Die Kollagenproduktion nimmt ab – feine Linien und erste Fältchen werden sichtbarer. Wir wirken dadurch nach dem Winter fast ein wenig ausgemergelt.
Was tun? Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um die Kollagensynthese anzuregen. Ab 20 ist klassisches Microneedling perfekt geeignet, ab 30 darf es schon ein medizinisches Needling mit Plasma sein, ab 40 sind Radiofrequenz-Needling die ideale Wahl. Diese Verfahren aktivieren die körpereigene Regeneration und sorgen langfristig für mehr Festigkeit und Spannkraft.

4. Pigmentverschiebungen

Durch unregelmäßige UV-Exposition (Wintersonne, Skifahren) kann es zu einer ungleichmäßigen Melaninverteilung kommen. Hyperpigmentierungen werden oft erst im Frühjahr sichtbar. Sie lassen unseren Teint fleckig erscheinen.
Was tun? Pigmentflecken kann man zu Hause leider nicht selbst behandeln. Doch wir haben nicht nur die Möglichkeit verschiedene Laser, die wir individuell auf Ihre Haut einstellen können, sowie die Möglichkeit von Therapiecremen, die zwar langsam, aber stetig eine Verbesserung bringen. Was können sie allerdings tun? Morgens SPF50+ verwenden und abends auf Niacinamid-Serum setzen.

5. Oxidativer Stress & Umweltfaktoren

Feinstaub, trockene Luft und Temperaturwechsel fördern oxidativen Stress – ein entscheidender Faktor für vorzeitige Hautalterung. Freie Radikale greifen Zellstrukturen an und beschleunigen den Kollagenabbau.
Was tun? Auf Vitamin-C-Serum in der Früh setzen und Retinol-Creme in der Nacht. Vitamin C hilft freie Radikale abzuwehren und gilt als großer Held im Kampf gegen oxidativen Stress. Übrigens ebenso wie Retinol. Retinol schützt indirekt vor freien Radikalen und unterstützt Reparaturprozesse.

Der sogenannte „Spring Glow-Up“ ist kein Trend, sondern medizinisch sinnvoll. Nach Monaten reduzierter Hautaktivität bietet der Frühling die perfekte Gelegenheit, gezielt in Hautgesundheit zu investieren:

  • Regeneration statt Kaschieren
  • Prävention statt späterer Korrektur
  • Aufbau statt kurzfristiger Effekte

Eine individuell abgestimmte Behandlung kann nicht nur das Hautbild sichtbar verbessern, sondern auch langfristig die Hautqualität stärken.

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